Verfasst von: Rattapp1 | 4. Oktober 2011

Bücher für Millionen

Ich bezweifle mal, dass sich “This Dark Endeavour” auf diese Weise so besonders häufig verkaufen wird. Ich bezweifle sehr, dass es millionenfach verkauft wird, solange Amazon da nicht etwas macht.

Erinnert sich noch jemand an die EiPhone-App “I am rich”, die für knapp 1000 Tacken nichts weiter konnte als… da zu sein?

Amazon setzt scheinbar noch einen drauf. Und entweder ist da geiles Bonusmaterial dabei, oder es ist doch ein wenig überteuert. Und ich meine mit Bonusmaterial, eine große Yacht, eine Villa und ein Auto sollten es schon sein!! Jedenfalls finde ich den Preis von 21.474.836,47 Euro für ein Buch ein wenig happig. Da hilft auch nicht der drastische Rabatt um 8 Millionen und ein paar zerquetschte.

Derzeit kann man es noch kaufen und ausprobieren - vielleicht lohnt es sich ja doch? [Edit: Amazon hat das MEGA-Angebot gestrichen. Vielleicht hat es sich nicht so gelohnt? ;-) Screenshot gibt es beim verlinkten BasicThinking-Artikel.]

Verfasst von: Rattapp1 | 26. September 2011

Volljährigkeit erst ab 45!

Die drei Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren füllten unter anderem Schwarzpulver aus Silvesterböllern in ein Plastikgefäß und zündeten es an. Dabei sei der Sprengkörper schlagartig explodiert.

via Spiegel Online.

Der 21-jährige (!!) Pirat, arme Handamputierte… Da haben die Schwarzpulver angezündet (wohl er selbst, und die “ab-be” Hand war die mit dem Feuerzeug?)  und das ist “schlagartig” explodiert. Sehr überraschend, das ganze. Äußerst bedauerlich. Wer hätte denn mit sowas rechnen können, zumal im Alter von zarten 21??

Gar nicht mitleidserregend.

Verfasst von: Rattapp1 | 21. September 2011

USB-Steckdose

Was lieben wir doch alle jene weisen Produktmanager, die in ihrer Fürsorge einem jeden Gerät einen eigenen Stecker angedeihen lassen! Als erstes hat bei den mobilen “Gadgets” wohl Nokia mit einem einheitlichen Ladegerät aufgewartet.

Heute ist die Zahl der Stecker auch andernorts jedenfalls herstellerintern gesunken, bravo. Und immer mehr Geräten ist gemein, dass die Kabel separat vom Netzstecker sind und auf ganz normales USB hören. Was liegt also näher, als diesen kleinsten gemeinsamen Nenner zu missbrauchen nutzen?

Das hat sich wohl Berker gedacht und bietet die USB-Steckdose zum Wandeinabau durch den begeisterten Heimwerker oder bezahlten Elektriker an. Ein wahrhaft kuhrioses Stück Elektrotechnik – ob es aber einem schicken Hub auf dem Schreibtisch überlegen ist??

[via NBB]

Verfasst von: Rattapp1 | 8. September 2011

Piraten haben den Klimawandel verursacht!

Denn wie Google mitteilt, verbraucht eine Flaschenpost mehr Energie als die Jahresnutzung eines Googlemail-Accounts. Und bekanntlich haben Piraten nicht selten Flaschenpost versenden müssen, wenn sie auf Inseln gestrandet waren…

Kuhrios finde ich auch, wie beim Spiegel Leute über die Rechenbeispiele von Google diskutieren, etwa hier. Hallo? Google stellt mit die besten Mathematiker der Welt ein, da werden sie wohl rechnen können?

Verfasst von: Rattapp1 | 7. September 2011

Piratenschiff versenkt?

Die Piraten stehen in Umfragen in Berlin bei um die 5%. Erschreckend oder erfreulich, da gehen die Meinungen sicher auseinander. Für mindestens 5% scheint es zukunftsweisend zu sein.

Kuhrios ist aber, dass die Piraten mittlerweile sogar im Web 2.0 “hopps genommen” werden. Wer Sarkasmus und Ironie mag, der mag vielleicht das Video. Das Interview eines Spitzenkandidaten

Verfasst von: Rattapp1 | 5. September 2011

Gänse f’leisch ma…

… hochdeutsch reden? Nö.

Verfasst von: Rattapp1 | 2. September 2011

le vasistas

Viele kennen den Ausspruch “von Freunden umzingelt“, wenn man sich (heutzutage glücklicherweise ironisch) über unsere Nachbarn amüsiert. Über die Österreicher (“Wo steht die größte Orgel der Welt? Ebenda: Acht Millionen Pfeifen.”), Holländer (“Ist ein Holländer eigentlich obdachlos, wenn man seinen Führerschein einzieht?” oder besonders die Franzosen (Ringelstreifenpulli, Bommelmütze, Baguette unter dem Arm…)

Nun, andersrum verhält es sich ja ähnlich. Und bei so viel interkulturellem Austausch… – ach was, zum Kern der Rede!

Nicht nur die deutsche Sprache entlehnt mehr und mehr Fremdwörter, auch andere tuen das. Weltweit kennt man die “German Angst” und viele reden in Lokalsprech vom “Kindergarten” oder ähnlich, doch auch so schöne Worte wie der “Zeitgeist” werden gerne übernommen.

Manchmal kam es aber auch schon zu Problemen, als nämlich die Franzosen als Wort für Oberlicht etwas unglücklich le vasistas übernahmen. Was wohl weniger von “Oberlicht” stammt, als vielmehr von dem Verblüffen wohl einiger Personen beim Erblicken solcher…

“Was ist das?” hieß es wohl vielmehr…

Verfasst von: Rattapp1 | 11. August 2011

Äpfel != Birnen

Ich lasse mich nicht veräppeln und sage das gerne auch wieder vor dem subjektiven Beitrag. Offenheit, wie sie auch Apple gut zu Gesichte stünde… ;-)

Ich sah meine bösartige Meinung von Apple ja mal wieder sehr bestätigt von diesem wunderschönen Vergleich von Braunschen Birnen und chinesischen Äpfeln. Entschuldigt: kalifornisch designeten, chinesisch produzierten, individualistisch in Millionenauflage gebauten Apple-Geräte! :-)

Schlichtheit ist schön. Aber eben auch kein Novum. In der Steinzeit sind die Leute sogar ganz schlicht ohne iPad ausgekommen, munkelt man. Kurz: natürlich kann man das Rad nicht immer neu erfinden, und eine Ähnlichkeit mit bestehenden Produkten ist ja nicht per se schlimm.

Vor dem Hintergrund dessen, dass Apple gerade erst erfolgreich Samsung den Verkauf des eigenen Tablets verboten hat, finde ich aber, dass man solche Ansprüche dann auch mindestens wechselseitig anlegen sollte… Und die Ähnlichkeit z.B. zwischen den Braun-Radios und Apple-Geräten ist doch wahrhaft frappierend! :-)

Verfasst von: Rattapp1 | 10. August 2011

Was dein Hemd kann, kannst du schon lange!

Ein wunderbare Aktion, um Neonazis den Ausstieg aus der Szene zu erleichtern, hat die Organisation “Exit” jüngst durchgeführt: Kostenlose T-Shirts verteilen, die den armen Nazis gefielen – jedenfalls bis zur ersten Wäsche.

Bleibt zugunsten aller Nicht-Extremisten zu hoffen, dass Nazis sich und ihre Kleidung waschen. Und ich würde mir solche Aktionen auch noch mit Hammer-und-Sichel-T-Shirts wünschen… :-)

 

Passend dazu noch eine ganz kuhriose Reportage aus dem Schweriner Landtag von Mecklenburg-Vorpommern:

Verfasst von: Rattapp1 | 5. August 2011

“Bin schon da”

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Hase und Igel?

Aber von denen hier haben wohl noch die wenigsten gehört bisher, wenn sie auch (nicht nur sprichwörtlich!) schon alte Hasen (und Igel) sind:

Die Buchkistenfahrroboter der Humboldt-Universität zu Berlin.

Wow. Geschätztes Ersparnis: Ein bis zwei HiWi-Stellen (ein Bücherwagen könnte mehrere Kisten fassen, zudem sind Menschen schneller). Geschätzte Kosten: Doch bestimmt mindestens fünfstellig, wenn man die Kistenübergabeterminals, die Ortungstechnik, die Türöffner etc. einrechnet. Mindestens.

Aber gut. Ein Kuhriosum kostet halt.

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